Oldenburger Pferde
Sat 31. Jul 2010
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22. November - Strahlender Siegerhengst erobert die Herzen des Publikums



Zum Siegerhengst der Oldenburger Körung wurde ein extravaganter Schimmel v. Flemmingh-Inselfürst aus der Zucht von Aloys Schmidt, Geeste, gekürt. Der strahlende Herzensbrecher nahm das Publikum und seine neuen Besitzer aus den USA vom Fleck weg gefangen. Louise und Doug Leatherdale legten 250.000 Euro für den charmanten Jüngling an, das Höchstgebot der Auktion. Das bekannte Züchterehepaar aus Minnesota wird ihren Oldenburger-Champion auf der Hengststation von Jens Meyer im niedersächsischen Dorum aufstellen.
Der Körkommission des Verbandes der Züchter des Oldenburger Pferdes wurden vom 19. bis 21. November insgesamt 38 Hengste vorgestellt. Davon erhielten 22 eine Zuchtzulassung und acht wurden prämiert.
Beim Springpferdezuchtverband Oldenburg-International (OS) gelang es Last Man Standing ebenso wie im vergangenen Jahr den Siegerhengst zu stellen. Der moderne Braune stammt aus der Zucht der Gebrüder Möller GbR, Garlitz, und wurde für 80.000 Euro an eine Besitzergemeinschaft bestehend aus der Familie Schou und dem OS-Vorsitzenden Paul Schockemöhle zugeschlagen. Christian und Andreas Schou sind im internationalen Springsport und als Hengsthalter in Dänemark höchst erfolgreich.
Von 28 präsentierten OS-Hengsten wurden 12 gekört und sechs erhielten eine Prämie.
Auktion
Auf der Auktion der gekörten und nicht gekörten Hengste erzielte der Oldenburger-Verband für 23 Kandidaten einen Umsatz von 1.046.000 Euro. Die gekörten Hengste kosteten im Durchschnitt 67.692 Euro, die nicht gekörten 17.000 Euro. Hervorragend war wieder die Exportquote von rund 65 Prozent. Die größte Auslandsdelegation kam aus Spanien, wo fünf Hengste eine neue Heimat finden.
Die OS-Hengste erzielten bei 17 Zuschlägen einen Gesamtumsatz von 527.500 Euro. Der Durchschnittspreis für die gekörten Hengste beträgt 47.333 Euro und für die nicht gekörten 12.688 Euro.
Hauptprämie
Hauptprämien-Sieger bei den dressurbetonten Vererbern wurde Fürst Romancier, geb. 2004, v. Fürst Heinrich a.d. Ronja v. Romancier-Winston, Z.: Lothar Schulze, Schenkenberg; Station Paul Schockemöhle, Mühlen. Fürst Romancier überzeugte durch seine Eigenleistung und seine hervorragende Nachzuchtbewertung. Seine Leistungsprüfung absolvierte Fürst Romancier mit einem glänzenden Dressurindex von 148,92 Punkten in Schliekau. In Dressurpferdeprüfungen beim Bundeschampionat und der Weltmeisterschaft für junge Dressurpferde war er mit Dr. Ulf Möller im Sattel Finalist. Der monumentale Beschäler ist ein Vertreter des Edulina-Stammes, der unter anderem mit den Hengsten Patent, Special Gold, Landjuwel Gold, Exupery, Serano Gold und Sungold zu den Kronjuwelen der Oldenburger-Zucht zählt.
Bei den springbetonten Hengsten ging der Hauptprämiensieg an Cornet’s Prinz, geb. 2005, Cornet Obolensky a.d. Almoxella O v. Almox Prints-Polydor-Grannus, Z.: Willi Ottmann, Saerbeck, B.: Station Heinrich Klatte, Lastrup. Cornet’s Prinz absolvierte seinen 70-Tage-Test in Redefin und gewann unter Heinrich Richter Springpferdeprüfungen der Klasse L.

 

Ergebnislisten: