Stuten
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| Stutenherde, Foto: Ernst |
Oldenburg betreibt eine züchterische Traditionspflege ganz besonderer Art: die Pflege von Stutenstämmen. Nach dem Motto, das Beste der Zucht muss der Zucht erhalten bleiben, wird über Generationen hinweg an der Erhaltung und konsequenten Vervollkommnung von Stutenlinien gearbeitet. Versinnbildlicht wird die züchterische Bedeutung der Oldenburger Stutengrundlage auch durch die Namensgebung: Die Anfangsbuchstaben, meist sogar die Wortstämme der Mutterstutennamen sind identisch. Und so finden sich denn auch der Stamm der Weissena, der Rikki, der Cinderella, der Blankenese und wie sie alle heißen in den Pedigrees von Sportcracks und Zuchtstars.
Elite-Stutenschau in Rastede
Das Mekka der Oldenburger Stuten ist der Schlosspark zu Rastede, in dem sich Mitte Juni die etwa 90 Besten der Drei- und Vierjährigen um die begehrte Auszeichnung der Staatsprämienanwärterin bewerben und um den Titel der Siegerstute konkurrieren. Wer den Sprung nach Rastede nicht schafft, hat, nach bestandener Stutenleistungsprüfung, Aussicht auf die Verbandsprämie.






