Stuten
Der Springpferdezuchtverband Oldenburg-International legt größten Wert auf zwei Dinge in der Zucht: eine offene, rein qualitätsorientierte Zuchtpolitik und eine gute Stutengrundlage. „Den Zuchterfolg, den Oldenburg-International in der kurzen Zeit seines Bestehens bereits erreichen konnte, hängt ganz entscheidend mit der hohen Güte der zur Zucht eingesetzten Stuten zusammen.“ Typ, Springvermögen und Bewegungsgüte, Leistungswille und Fundamentkorrektheit zeichnen die Stuten des Springpferdezuchtverbandes Oldenburg-International aus.
Wichtig ist eine klare Ausrichtung auf die Zucht von Spezialisten. Das „Allroundpferd“ züchten zu wollen, bringt den Verband nicht weiter. Natürlich bestehen in den Leistungskriterien wie etwa Rittigkeit, Elastizität und Gesundheit durchaus Gemeinsamkeiten zwischen Dressur- und Springpferden – nur mit dem wesentlichen Unterschied, dass ein Dressurpferd nun einmal nicht springen braucht. In seinem Anspruch auf Springqualität versteht sich Oldenburg-International ganz klar als Spartenzucht – mit eigenen Zuchtrichtlinien, die zum Beispiel auch den Zuchteinsatz von Trabern erlaubt. Was sich zunächst etwas exotisch anhört, erweist sich bei genauer Betrachtung als Möglichkeit, Eigenschaften wie Mechanik und Härte in die Zucht zu bringen. Ein Blick in die Annalen des Springsports belegt, dass so mancher Springstar gemäß Pedigree als Halbtraber entpuppte. Dagegen ist der positive Einfluss von Vollblütern auf die Zucht, entgegen landläufiger Meinung, bei weitem hier nicht so stark messbar.






