Oldenburger Pferde
Thu 20. Nov 2008
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Erfolge 2004


In der Zuchtsaison 2004 wurden erstmals an die 1.000 Fohlen für OS in ganz Deutschland und vereinzelt auch schon im benachbarten Ausland registriert. Damit gehört der sich als Spartenzucht verstehende OS-Verband bereits im dritten Jahr seines Bestehens zu den Top-Ten der deutschen Zuchtverbände. „Der äußerst vielversprechende Fohlenjahrgang 2004 resultiert aus überlegten Anpaarungen und dem Einsatz sehr guter Zuchtstuten“, resümierte der OS-Zuchtleiter Dr. Wolfgang Schulze-Schleppinghoff.
Dieses Qualitätsurteil fand seine Bestätigung u.a. beim Deutschen Fohlenchampionat in Lienen: das Carolus-Landgraf I-Stutfohlen aus der Zucht von Johannes Mans, Bettingen, schaffte den Sprung in den Endring. Insgesamt konnten sich, wie schon im Jahr zuvor, fünf OS-Fohlen für das Finale qualifizieren.
Beim Landesturnier in Rastede siegte Incolor, OS-Reservesieger 2003 von C-Indoctro-Argentinus aus der Zucht von Karl-Heinz Oeltjen, Wardenburg, im Oldenburger Championat der vierjährigen Springpferde.

Vermarktung

Die Versteigerung von 13 OS-Fohlen bei der 3. Elite-Fohlenauktion in Vechta brachte einen Gesamtumsatz von 98.500 Euro (Durchschnittspreis 7.576 Euro). Fünf OS-Fohlen wechselten ins Ausland. Das teuerste OS-Fohlen war mit dem 14.000 Euro der Carry Gold-Sohn Charming Ideal (M. v. Lacros, Z.: Helga Hahne, Bad Oeynhausen).
Beim 1. Tag des Freispringens im Januar 2005 im Oldenburger Pferde Zentrum Vechta stellten sich nicht nur aussichtsreiche Nachwuchsspringpferde den beiden Richtern Hauke Luther und Alois Pollmann-Schweckhorst. Zahlreiche Talentsucher nutzten den Termin. Der nächste Tag des Freispringens ist für den 11. Januar 2006 geplant.